„Nichts hilft so gut wie eine Ausbildung“

Der Weinheimer Ausbildungstag WHAT setzte diesmal für Jugendliche und Unternehmen starke Signale in die Zukunft.

Es gibt auch noch positive Nachrichten in dieser Zeit der Kriege und Krisen. Das war Klaus Pawlowski, dem Chef der Heidelberger Agentur für Arbeit, die auch für Weinheim zuständig ist, besonders wichtig: „Wir haben mehr Bewerber auf Lehrstellen dieses Jahr, aber auch mehr Ausbildungsplätze und mehr Vermittlungen als je zuvor.“ Der oberste Arbeitsvermittler der Region strahlte Optimismus aus bei der Eröffnung der Weinheimer Ausbildungsmesse „WHAT“ am Mittwochmorgen in der Stadthalle.

Aber auch die weiteren Akteure des Bündnis für Ausbildung in Weinheim zeigten sich mit der aktuellen Situation und dem Besuch des WHAT in der Stadthalle sehr zufrieden. Es war der zehnte Ausbildungs- und Studientag an diesem Ort. Pawlowski, der wahrlich einen guten Überblick über die Angebote hat, bescheinigte: „Die gute Entwicklung hat auch ihre Ursache in Veranstaltungen wie dieser.“ Um die Lage zu verbessern, „braucht es Macher, wie sie hier sind“.

Dann sagte er einen Satz, den andere Eröffnungsgäste so oder so ähnlich formulierten: „Nichts schützt besser vor den Unsicherheiten der aktuellen Zeit wie eine gute beruflliche Ausbildung.“

So hatte zuvor auch Weinheims Bürgermeister Andreas Buske argumentiert. In einer Zeit, die von „Unsicherheiten, Umbrüchen und Herausforderungen“ geprägt sei, brauche die Wirtschaft alle Talente, die es gibt. Und mehr noch: „Ausbildung ist die Voraussetzung für eine gesellschaftliche Verankerung“, betonte er. Er dankte den Akteuren des Weinheimer Bündnis Ausbildung und betonte, dass die Stadt mit ihrem Kommunalen Übergangsmanagement und der Wirtschaftsförderung selbst Teil des Bündnisses ist.

Dorothea Hartmann, Ausbildungsleiterin bei nora systems und Vorsitzende des Bündnisses verwies ebenso wie ihr Vorstandskollege Patrick Wahlig von der Sparkasse Rhein Neckar Nord auf die ständigen Angebote des Bündnis für Ausbildung, die im Wesentlichen über die Internetseite www.ausbildung-weinheim.de abrufbar sind. Dennoch seien Anlässe wie der WHAT für ein persönliches Gespräch und das Kennenlernen wichtig.

Nach der offiziellen Eröffnung begaben sich die Organisatoren und Ehrengäste auf einen Rundgang durch die Halle und die Foyers. Einen ganzen Tag lang wurde die Stadthalle zum zentralen Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Berufseinsteiger: sowie alle, die sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region informieren wollten. Zahlreiche Unternehmen, Hochschulen und Institutionen präsentierten ihre Angebote und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Der WHAT bot vielfältige Möglichkeiten, unterschiedliche Berufswege kennenzulernen und direkt mit potenziellen Arbeitgebern oder Bildungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen.

Besucher erhielten Einblicke in verschiedenste Branchen und konnten sich über Einstiegsmöglichkeiten, Bewerbungsprozesse und Karriereperspektiven informieren. Ein besonderes Highlight stellten vielfältige Mitmachangebote dar, bei denen Berufe und Tätigkeiten aktiv ausprobiert werden können. So erhielten alle Interessierten praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder und konnten ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten direkt testen.

Außerdem nutzten sie die Möglichkeit, kostenfreie Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen erstellen zu lassen – ideal für die nächsten Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen.

(Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 17. Juni 2026)

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